Ganz gleich, ob man in einer Mietwohnung, Eigentumswohnung oder dem eigenen Haus wohnt sollte eines nicht fehlen: Rauchmelder! Im Falle eines Brandes entsteht zu allererst Rauch, das hochgiftige Kohlenmonoxid. Bricht das Feuer nun in der Nacht aus, wird man im Schlaf bewusstlos und dies kann schwerwiegende Vergiftungen, wenn nicht sogar den Tod zur Folge haben. Kohlenmonoxid ist geruchslos und farblos und Rauchmelder sind hier kleine unscheinbare Lebensretter. Diese warnen bei Rauchentwicklung mit einem schrillen Alarm, der einen sogar aus dem tiefsten Schlaf weckt.
Welcher Rauchmelder ist für mich geeignet?
Bei der Wahl des Rauchmelders, hat man heutzutage eine Vielzahl an Möglichkeiten. Bei Privatwohnungen reicht vermutlich ein recht einfach gehaltener batteriebetriebener Rauchmelder. Diese kosten nicht viel Geld und sind leicht installierbar und einfach in der Montage. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Batterien in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Grundsätzlich gilt, dass man mindestens im Kinderzimmer, im Schlafzimmer und im Flur einen Rauchmelder installiert haben sollte, es spricht allerdings auch nichts dagegen in jedem Raum einen Rauchmelder zu montieren. Wenn Sie ein Haus besitzen, sind außerdem im Keller und auf dem Dachboden Rauchmelder zu empfehlen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit Funkrauchmelder zu installieren, wenn Sie ein gesamtes Hausnetz versorgen wollen. Der Vorteil hier ist, dass keine Batterien gewechselt werden müssen. Meldet hier ein Rauchmelder Alarm, wird ein Signal an alle anderen Rauchmelder gesendet und diese werden ebenso aktiviert. Diese Methode empfiehlt sich bei großen Häusern, aber auch bei Fabrikhallen, Industriebetrieben und dergleichen.
Worauf muss ich beim Kauf achten?
Besonderes Augenmerk sollte drauf gelegt werden, dass dieser ein CE-Zeichen trägt und er oder sie nach der Norm DIN EN 14604 geprüft worden sind. Außerdem sollte sich an dem Rauchmelder ein Testknopf befinden, mit welchem Sie die Funktionstüchtigkeit des Rauchmelders überprüfen könen. Batteriebetriebene Rauchmelder sollten auch bei geringer bzw. nachlassender Batterieleistung einen Alarm abgeben.